Friedrich Bergius wurde 1884 in Breslau geboren und promovierte als Chemiker in Leipzig. Seine intensiven und aufwändigen Studien galten der Entwicklung eines neuartigen Verfahrens, Steinkohle unter hohem Druck zu verflüssigen und so in Benzin umwandeln zu können. Seine Arbeit wurde 1931 mit dem Nobelpreis für Chemie ausgezeichnet, den er zusammen mit Carl Bosch "für ihre Verdienste um die Entdeckung und Entwicklung der chemischen Hochdruckverfahren" erhielt.
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